Au-Pair-Vokabelhilfe

Aus gegebenem Anlass…

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Geil: Wenn deine Stadt so tolle Kinder-Events veranstaltet


Ich bin einfach nur begeistert. Von den Frankfurter Opernspielen, die wir am Wochenende besucht haben. Ein riesiges Spieleparadies im Park hinter der Alten Oper: Mehrere Hüpfburgen nach Alter unterteilt, kreative Ballspiele im Brunnen, Schiffchen, Kletterbälle, Zugfahren, … der Burner. Und fast alles kostenlos. 

Ich muss wirklich ein dickes Lob loswerden an den Verein, der all die Spielgeräten stellt: An den Abenteuerspielplatz Riederwald e.V., quasi auf allen Kinderfesten in Frankfurt präsent. Alle Geräte top in Schuss und von freundlichem Personal betreut. 

Wir waren gute drei Stunden da und abgesehen davon, dass unsere dreijährige irgendwann plötzlich weg war (Panik! Sie war zum Karussell gelaufen…) hatten wir eine sensationelle Zeit. Dankeschön! 😊

Ich mach’s trotzdem

Ist schon so ein bisschen Kamikaze, mit Kinderwagen auf der Rolltreppe (vor allem mit drei Rädern!), aber: In Frankfurt hast du keine andere Wahl. Die Aufzüge sind kaputt, oder am Hintern der Welt oder schlicht und einfach nicht vorhanden! 

Es gibt so viele S- (Lokalbahnhof) und U-Bahnstationen (Schweizer Straße), wo offensichtlich nicht an Kinderwägen, Rollstuhlfahrer etc. gedacht wurde. Manchmal gibt’s noch nicht mal eine Rolltreppe in deine Fahrtrichtung, so dass einem nur die Bettelei („Entschuldigung, hätten Sie Lust, sich so richtig schön den Rücken kaputt zu machen und mir zu helfen, den Kinderwagen runterzuschleppen?“) oder Latscherei bleibt. 

Heute war ich mal wieder in der City (Hauptwache) und habe einfach keinen Aufzug gefunden!  Also: Wenn man als Muddi noch raus und was erleben will: Kamikaze 😈😈😈😈😈😈

Was taugt die Legobaustelle?

Bei dem Sauwetter haben wir sie jetzt auch mal ausprobiert: Die Legobaustelle im Architekturmuseum. Du zahlst in den Ferien drei Euro Eintritt und baust mit kleinen Legosteinen drauflos – im Idealfall kommt ein Haus dabei heraus. 

Ein Besuch, bei dem ich mal wieder gedacht habe: Was macht man nicht alles für seine Kinder 😬

Wir mussten Nummern ziehen, gute zehn Minuten warten (mit drei kleinen Kindern halt einfach nervig), es war im Legoraum so stickig, ich saß auf Matten und frickelte vor mich hin, bis mir die Beine einschliefen. Sobald wir zu „laut“ waren, kam eine Wärterin und meckerte. Ich hatte schon nach drei Minuten das dringende Bedürfnis, abzuhauen, aber das konnte ich dem einzig motivierten Familienmitglied (meinem fünfjährigen Sohn) nicht antun. 

Mit Baby auf dem Schoß und dreijähriger im Arm (eindeutig zu jung), haben wir letztlich noch ein lustiges Freestyle House zusammengekloppt. 

Naja und Abends, beim Zubett-Gehen fiel dann eben noch der Schreckens-Satz: „Mama, da will ich nochmal hin!“ 😱

Aufräum-Rappel bekommen (never again!)

Oh Gott, wie ich das hasse, aber gut einmal im Jahr packt es mich dann doch und ich versuche das Unmögliche: Wieder Ordnung in unser Spielzeug-Chaos zu bekommen. Eine Kiste nur für Autos, eine für Kuscheltiere, eine für Puppenzeugs … und eine für die monster genervte Muddi. Dieses Mal war es wirklich besonders ätzend. Über fünf Tage hat sich die Entrümpelung gezogen und ich habe beschlossen: es nie nie mehr zu tun! 😤😤😤

Wenn Eltern ihre Kleinkinder alles allein entscheiden lassen

Erlebe ich echt immer wieder und letztens, auf einer Zugfahrt von Kiel nach Frankfurt, in seiner nervigsten Form: Zu uns in den Familienbereich kam eine Mutter mit ihrer dreijährigen Tochter. 

Eigentlich total symphatisch – bis zu dem Punkt, als wir am Hamburger Hauptbahnhof im Unwetterchaos stecken blieben. Mama und Kind wollten einen Zugtrip nach Göttingen machen, der dazugehörige Papa fuhr abends mit dem Auto hinterher. 

Nun gab es aber eben das Problem, dass der Zug nicht weiterfuhr. Und die Mutter stellte (eindeutig einseitig motiviert) die Frage, die bald Ohrwurm-Charakter annahm: 

„Duuuu, Hendrike, wir können jetzt auch wieder aussteigen und zurückfahren und heute Abend mit dem Papa im Auto nach Göttingen fahren. Sollen wir das machen?“

Hendrike sagte: „nein“. Klar, es war ihre erste Bahnfahrt und sie durfte in Mamas Handy Peppa Wutz gucken. Die Mama ließ aber leider nicht locker und fragte im 15-Minuten-Takt immer wieder nach. Da wir über drei Stunden im Hbf festhingen, hörten Hendrike und alle anderen Fahrgäste diese eine Frage der Mama gute zwölf Mal. Immer wieder: „Hendrike, wir könnten jetzt auch….“ 

Am liebsten hätte ich irgendwann gesagt: „Himmel!!! Deine Tochter ist drei! Sie KANN das nicht entscheiden, weil sie logischerweise nicht blickt, dass wir hier feststecken und weil sie überhaupt nicht einschätzen kann, was das jetzt bedeutet, wenn ihr bleibt oder wenn ihr geht. Also entscheide DU das jetzt für sie!!!“ (Optional noch hinzufügbar: „Das ist genauso nervig, wie die Eltern, die ihre Kinder auf dem Spielplatz FRAGEN, ob sie jetzt nach Hause wollen / ob sie das frisch gemopste Spielzeug jetzt wieder zurückgeben wollen / ob sie sich jetzt die Schuhe anziehen wollen / ob sie abends Zähneputzen wollen /ob sie denn jetzt bitteschön ins Bett gehen und schlafen wollen ..!!!“)

Um die Harmonie im Abteil zu wahren, habe ich mich gegen diese Tirade entschieden. Und irgendwann war Hendrike dann offenbar auch mürbe gequasselt. Sie sagte „ja“ und schwups waren Mama und Kind verschwunden. 

Frankfurt am Freitag = Friedberger Markt

Herrlich! Nach fast fünf Jahren waren wir heute mal wieder da. Auf dem Friedberger Platz, wo sich Freitags Abends Hunderte Leute tummeln und mit Weißweinschorle und Bier aufs Wochenende anstoßen. 

Geht natürlich nur, weil wir zurzeit quasi kinderlos sind. Die Großen sind für zwei Wochen bei Oma und Opa, nur unsere Kleine ist noch hier und wird schön überall mit hingenommen. Endlich mal wieder ausgehen und rein ins gesellschaftliche Leben!!! Die Chance können wir uns nicht entgehen lassen. 😉

Erkenntnis des heutigen Abends: Wenn man vier Jahre lang fast ununterbrochen schwanger ist oder stillt, reicht eine halbe Weinschorle und du bist wunderbar betütert. 😝

Da passt du einmal nicht auf…

… und schon hat dein Baby die Augen des Marienkäfer-Ballons weggelutscht (Edding!!!). 

Ok… sie hat bestimmt ’ne Viertelstunde dran geschlupselt. Aber 1. hatte ich die Edding-Augen überhaupt nicht gesehen und 2. war ich irgendwie der Meinung: Was von einem Krankenhaus-Clown kommt, kann doch nicht schädlich sein!!! 😇

Ähnliches Muddi-Schlamassel: Währenddessen im Nebenzimmer 

Eigentlich wollten wir ja zum Depeche Mode-Konzert…

… in die Commerzbank Arena. Geburtstagsgeschenk. Schweineteuer. Das erste Mal ausgehen seit wir drei Kinder haben. Aber dann kam etwas dazwischen:


Wir sind mit unserer Kleinen mal wieder im Krankenhaus. Befund gibt’s erst morgen, drei Tage mit hohem Fieber (bis 41 Grad, war mir gar nicht bewusst, dass das möglich ist), starker Erkältung und echt wenig Schlaf liegen hinter uns. 

Besonders blöd: Wir sind zurzeit in Kiel und wollten morgen mit dem Zug zurück nach Frankfurt. Nun fährt mein Mann mit den zwei Großen (Babysitter ist schon gebucht) und Mutti bleibt mit Baby an der Ostsee… und noch blöder: Wir haben eben zwei Tickets für Depeche Mode und müssen die jetzt last minute loswerden. Also falls jemand Interesse hat: Ihr wisst, wo Ihr mich findet. 😉

Hair Extensions. I did it.

Wenn man mit jedem Kind 30% seiner Haarpracht verliert, muss man nun mal zu außergewöhnlichen (und schweineteuren) Mitteln greifen 😉

Seit gut einer Woche habe ich nun also „Tape Extensions“ drin (werden rangeklebt, nach 6-8 Wochen entfernt und nach Belieben wieder aufgeklebt). Ist schon geil, sich morgens nicht mehr nur ein Stummelschwänzchen zu flechten, aber ich habe zweierlei Bedenken: 

1. russisches Echthaar: schlechtes Gewissen! Welche arme Russin hat ihre über Jahre gewachsenen Haare abschneiden müssen, damit ich sie weitertrage!

2. Was mache ich eigentlich mit den Dingern, wenn die Kids Läuse anschleppen?!? 😜😜😜 

Eine neue (große!) Handtasche ist wie ein neues Leben

Gut, sie ist nicht das optische Jahrhundert-Highlight, aber: Ich liiiiebe meine neue Handtasche! Sie ist soooo schön groß. Egal, welche Bastelkonstrukte die Kids aus dem Kindergarten nach Hause schlurren wollen – ich krieg alles mit. Feuchtis, Thermoskanne und Notfall-Windel: passt. Außerdem hat sie einen Schultergurt, ein paar kleine Fächer und ist 2nd Hand. Also nur halb so schlechtes Gewissen wegen des Leders 😜. Ach, ist das heeeeeeeerrlich 👜❤️